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Genehmigungspflicht für klimaschädliche Gebäudeabrisse ist ein erster Schritt gegen Abrisswahn in Deutschland

Hamburg (pts012/18.01.2023/10:40) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das eine klimapolitische Lücke im Baurecht schließen soll, um die sogenannte „Graue Energie“ besser zu nutzen. Ziel ist es, eine Genehmigungspflicht für klimaschädliche Gebäudeabrisse zu erreichen. Der Hamburger Justus Asselmeyer ist einer der ersten Architekten, der auf diese Initiative reagiert und darin nicht nur keine Gefahr für die Bauwirtschaft sieht, sondern ganz im Gegenteil, mehr Kreativität bei der Planung und maßvolleren Umgang mit den Ressourcen: „Fakt ist, die aktuelle Rechtslage begünstigt den energieaufwändigen und klimaschädlichen Abriss von Gebäuden, anstatt eine ressourcenschonende Sanierung. Den Vorstoß der DUH sehe ich als Architekt keineswegs negativ, sondern ganz im Sinn einer sinnvoll nachhaltig gedachten Architektur, die wir bereits in unserem Büro umzusetzen versuchen, gerade wenn es um Gewerbebauten geht. Auch Bauherrn und Auftraggeber sind bei durchdachten Konzepten oft willens, über Renovierung statt Abriss nachzudenken.“ https://www.asselmeyerarchitekt.de

Jeder Abriss ist immer enorme Verschwendung von Ressourcen und Energie

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Hausabrisse in Deutschland stark gestiegen. Experten gehen davon aus, dass dies vor allem auf die vielen Verordnungen und Richtlinien bei der Sanierung oder Renovierung von Gebäuden zurückzuführen ist. „Ich sehe dies als eine enorme Ressourcenverschwendung und einen klaren Beleg für die Wegwerfkultur unserer Gesellschaft. Statt Bestehendes und noch Funktionsfähiges zu bewahren, werden alte Strukturen unbarmherzig entsorgt. Dies ist unverantwortlich und schadet unserer Umwelt, Umdenken ist gefragt, auch in der Architektur“, so Justus Asselmeyer, der mit seinem Büro nachhaltige Architektur für Marken und Unternehmen konzipiert, plant und umsetzt.

Abwägung von Sinn und Unsinn eines Neubaus

Das Architekturbüro ASSELMEYER ARCHITEKT ist der Meinung, dass es durchaus einen ökobilanziellen Vergleich zwischen Neubau und Sanierung geben sollte, wie es von der DUH vorgeschlagen wird. Asselmeyer: „Obwohl es natürlich zu keiner Renovierungsdiktatur kommen darf, bei der jegliche neue Architektur verteufelt werden würde. Grundsätzlich könnte ein enormer und unmittelbarer Klima- und Ressourcenschutz geleistet werden. Ob die für die Bauwirtschaft zuständigen Ministerien der Länder diese Empfehlungen auch umsetzen werden, bleibt aber abzuwarten.“

Infos zum Architekturbüro und dem Konzept der Identitätsarchitektur unter: https://asselmeyerarchitekt.de/
Link zum Presseartikel: https://www.pressetext.com/

 

ASSELMEYER ARCHITEKT Hamburg
Lange Reihe 29
20099 Hamburg
+49 (0) 40 524 764 040
info@asselmeyerarchitekt.de